Umlaute in Namen von Methoden und Variablen
Kleine Pause für Tic-Tac-Toe! Es war schon lange überfällig, dass ich mir Zeit für die Zusammenstellung aller bisher hier besprochenen Programme genommen habe. Es gibt seit heute eine Download Seite mit einem gezippte Archiv des Rubycodes.
Bei dieser Gelegenheit habe ich auch den ersten Teil (tastaturgesteuertes Fahrrad) überarbeitet und die Datei rubykids.rb so angepasst, dass der K-Parameter nicht mehr erforderlich ist. Er war lediglich für die Methoden gedacht, die deutsche Umlaute im Namen enthielten (bspw. länge für die Klasse String). Ich bin aber zu dem Schluß gekommen, dass dadurch die Sache eher komplizierter wird, obwohl rubykids.rb doch den Einstieg in Ruby durch deutsche Befehle erleichtern sollte. Es lässt sich nämlich nicht vermeiden, dass die Umlaute in den Methodennamen zu Fehlern beim Ausführen der Programme führen, wenn der Text der Datei selbst in einer bestimmten Codierung angelegt ist.
So kann man problemlos eine Methode mit Umlaut im Namen in einer einzigen Datei definieren und in derselben Datei verwenden. Sobald die Methode aber in eine separate Datei ausgelagert und über require eingebunden wird, kommt es zu merkwürdigen Fehlermeldungen, sobald die Dateien im UTF-8 Unicode gespeichert werden.
Außerdem funktionieren die Programme nun auch unter Linux (getestet mit Ubuntu 7.04) mit einer Einschränkung: das Lesen eines einzelnen Zeichens von der Tastatur ohne die Entertaste zu drücken ist zuverlässig leider nur unter MS Windows möglich. In der Lektion 7 wird daher unter Linux nach der Eingabe von l oder r jeweils eine neue Zeile mit der aktuellen Position des Fahrrades gezeichnet. Das ist zwar unschön, aber mir ist bisher keine andere Möglichkeit bekannt, die mit der unter MS Windows vergleichbar wäre.
